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            "title": "Zuckerimporte für Exportprodukte zulassen!",
            "summary": "Aktive Veredelung ist wichtiger Baustein für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Zuckerverwender Die zuckerverwendende Lebensmittelwirtschaft warnt vor einer weiteren Verschärfung des internationalen Wettbewerbsdrucks. Vor allem exportorientierte Hersteller von Konfitüren, Backwaren, Süßwaren und anderen zuckerhaltigen Lebensmitteln geraten zunehmend wegen deutlich höherer Kosten am EU-Binnenmarkt ins Hintertreffen. Hinzukommen&hellip;",
            "content_html": "<h2 class=\"p1\">Aktive Veredelung ist wichtiger Baustein für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Zuckerverwender</h2>\n<p>Die zuckerverwendende Lebensmittelwirtschaft warnt vor einer weiteren Verschärfung des internationalen Wettbewerbsdrucks. Vor allem exportorientierte Hersteller von Konfitüren, Backwaren, Süßwaren und anderen zuckerhaltigen Lebensmitteln geraten zunehmend wegen deutlich höherer Kosten am EU-Binnenmarkt ins Hintertreffen. Hinzukommen im Vergleich zum internationalen Wettbewerb deutlich höhere Zuckerpreise in der EU. Für einige Exportmärkte können die Hersteller dann auf die im Zollrecht für alle Wirtschaftsbereiche vorgesehene und streng regulierte Aktive Veredelung zurückgreifen.<br><br>„Zucker aus der Aktiven Veredelung hat keine negative Auswirkung auf die mengenmäßige Zuckerbilanz am europäischen Zuckermarkt, denn der auf dem Weltmarkt eingekaufte Zucker wird über die Veredelungserzeugnisse vollständig exportiert,“ betont Karsten Daum, Infozentrum Zuckerverwender (IZZ). „Damit ermöglicht die Aktive Veredelung Exporte der Verarbeitungsindustrie, die ansonsten (mit dem teureren EU-Zucker) nicht wettbewerbsfähig wären und nicht stattfinden würden.“ Damit tritt das IZZ der verstärkten Kritik von Verbänden der Zuckerindustrie entgegen, nach der dieses Instrument angeblich zu einer „Importschwemme von Billigzucker“ führe.<br><br>Die offiziellen Zahlen der EU-Kommission geben dem IZZ Recht:</p>\n<ul>\n<li>Im Wirtschaftsjahr 2024/2025 sind die Gesamtimporte von Zucker in die EU auf 622.000 Tonnen zurückgegangen – ein Minus von 55 Prozent gegenüber dem Vorjahr.</li>\n<li>Die Nutzung der Aktiven Veredelung durch Weißzuckerausfuhren in verarbeiteten Erzeugnissen ist auf 266.000 Tonnen gesunken – ein Rückgang um 15 Prozent.</li>\n<li>Verglichen mit dem Gesamtbedarf der EU an Zucker betrug der Anteil des Veredlungsverkehres bei Weißzucker im Wirtschaftsjahr 2024/2025 gerade einmal 1,5 %.</li>\n</ul>\n<p><br>„Von einer Marktflutung durch die Nutzung des Instrumentes für den Export von zuckerhaltigen Lebensmitteln kann keine Rede sein“, stellt der IZZ-Sprecher weiter klar. „Die Aktive Veredelung ist ein eng begrenztes, streng kontrolliertes Verfahren, das ausschließlich von Unternehmen genutzt werden kann, die tatsächlich exportieren und damit nachweislich im internationalen Wettbewerb stehen.“<br><br>Für die zuckerverarbeitende Industrie geht es um mehr als eine technische Zollfrage: Es geht um die Zukunft von Wertschöpfung, Exportfähigkeit und Beschäftigung in Deutschland und der EU. Ein Wegfall der Aktiven Veredelung würde den ohnehin bestehenden Rohstoffkostennachteil weiter verschärfen und Produktionsverlagerungen in Länder mit niedrigeren Zuckerpreisen begünstigen.<br><br>Das Infozentrum Zuckerverwender appelliert daher an Politik und Entscheidungsträger in Berlin und Brüssel, sich klar für den Erhalt der Aktiven Veredelung bei Zucker einzusetzen und Forderungen nach einer Abschaffung oder Einschränkung des Instruments für Zuckerverwender eine Absage zu erteilen.<br><br></p>",
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            "title": "Versorgungssicherheit durch Zucker aus der Ukraine",
            "summary": "Beschränkungen bei Zuckerimporten aus der Ukraine gefährden Europas Versorgungssicherheit Die Verfügbarkeit von Zucker zu international wettbewerbsfähigen Preisen ist für Hersteller der Getränkewirtschaft, der Süßwarenindustrie, der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie sowie der Großbäckereien von großer strategischer Bedeutung. Aus Sicht des InfoZentrums Zuckerverwender (IZZ) muss die&hellip;",
            "content_html": "<h2><strong>Beschränkungen bei Zuckerimporten aus der Ukraine gefährden Europas Versorgungssicherheit</strong></h2>\n<p>Die Verfügbarkeit von Zucker zu international wettbewerbsfähigen Preisen ist für Hersteller der Getränkewirtschaft, der Süßwarenindustrie, der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie sowie der Großbäckereien von großer strategischer Bedeutung. Aus Sicht des InfoZentrums Zuckerverwender (IZZ) muss die Handelspolitik der EU künftig die gesamte Wertschöpfungskette in den Blick nehmen, anstatt einzelne Rohstoffimporte aus Freihandelsabkommen auszuklammern. Dies gilt umso mehr, wenn es sich bei dem Partner um einen EU-Beitrittskandidaten handelt.</p>\n<p>Die Europäische Union war in den zurückliegenden Jahren dringend auf Einfuhren von Zucker angewiesen. Um den heimischen Bedarf zu decken, wurden in den letzten fünf Jahren zwischen 1,3 und 2,4 Mio. t Zucker pro Jahr importiert. Auf Basis der von der EU 2022 beschlossenen Handelserleichterungen für die Ukraine, erreichten die EU zwischen den Jahren 2022 und 2024 insgesamt nahezu 1,0 Mio. t Zucker aus dem kriegsgebeutelten Land. Nun sollen die Mengen im geplanten Assoziierungsabkommen zwischen der EU und der Ukraine auf 100.000 t pro Jahr begrenzt werden.</p>\n<p>„Die Beschränkung der Einfuhrmöglichkeiten von Zucker aus der Ukraine im geplanten neuen Assoziierungsabkommen hilft weder der Ukraine noch den europäischen Zuckerverwendern.“, so Karsten Daum, Sprecher des IZZ. „Im Gegenteil: In Zeiten einer geringen Zuckerrübenernte in der EU besteht so erneut die Gefahr von Versorgungsengpässen.“</p>\n<p>In einer vom IZZ beauftragten wissenschaftlichen Studie  <a href=\"http://izz-info.de/the-effects-of-sugar-imports/\">„The effects of sugar imports from Ukraine on markets and stakeholders in the EU“ </a> wurden die Auswirkungen der ukrainischen Importe auf den EU-Zuckermarkt untersucht. Zentrales Ergebnis war, dass die Ukraineimporte die EU vor einem Verfügbarkeitsengpass bei Zucker bewahrten! Im Kampagnenjahr 2022/2023 erhöhten sich die Zuckerpreise in der EU dramatisch - trotz der wachsenden Zuckerimporten aus der Ukraine.</p>\n<p>Dagegen hatten die Zuckerimporte aus der Ukraine keine negativen Auswirkungen auf den europäischen Zuckerrübenanbau. In den Folgejahren konnte der Zuckerrübenanbau wieder deutlich ausgeweitet werden.</p>\n<p>Langfristig gefährdet eine Einfuhrbeschränkung von Zucker aus Sicht des IZZ die Versorgungssicherheit auf dem europäischen Zuckermarkt und schwächt die Wettbewerbsfähigkeit der exportstarken deutschen Süßwarenindustrie sowie der Getränkewirtschaft, der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie und der Großbäckereien in Deutschland.</p>\n<p> „Die geplanten Regelungen belasten die Zuckerverwender in der EU sogar doppelt“, so Daum weiter. Während ukrainische Lebensmittel- und Getränkehersteller ihre Produkte zollfrei in die EU exportieren dürfen, bleibt der Import zentraler Rohstoffe wie Zucker aus der Ukraine beschränkt – obwohl dieser für die hiesige Produktion und den Export dringend benötigt wird.“</p>\n<h3>Hintergrund</h3>\n<p>Die EU und die Ukraine verhandeln derzeit über eine Erweiterung ihres Assoziierungsabkommens von 2014. Ziel ist auch eine wirtschaftliche Unterstützung der Ukraine. Im Sommer 2022 ermöglichte die EU mit autonomen Handelsmaßnahmen (ATMs) einen zollfreien Marktzugang. In Zeiten schwacher EU-Rübenernten trug ukrainischer Zucker erheblich zur Versorgungssicherheit der europäischen Zuckerverwender bei. Mit der Erholung der EU-Zuckerproduktion sanken die europäischen Zuckereinfuhren insgesamt wieder – ein Beleg dafür, dass sich der Markt selbst reguliert. Eine Beschränkung von Zucker im angestrebten erneuerten Assoziierungsabkommen wäre daher weder sachgerecht noch marktkonform.</p>",
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            "title": "Ukraine unterstützen",
            "summary": "Forderung nach freiem Handel mit Weißzucker stärken! Das Infozentrum Zuckerverwender (IZZ) fordert im Rahmen der bevorstehenden Erneuerung des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und der Ukraine die Wiedereinführung eines zollfreien Handels mit Weißzucker. Eine von renommierten Wissenschaftlern durchgeführte Studie zeigt klar, dass Importe aus der Ukraine&hellip;",
            "content_html": "<h1 class=\"p1\">Forderung nach freiem Handel mit Weißzucker stärken!</h1>\n<p>Das Infozentrum Zuckerverwender (IZZ) fordert im Rahmen der bevorstehenden Erneuerung des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und der Ukraine die Wiedereinführung eines zollfreien Handels mit Weißzucker. Eine von renommierten Wissenschaftlern durchgeführte Studie zeigt klar, dass Importe aus der Ukraine eine zentrale Rolle für die Versorgungssicherheit und die Stabilität des EU-Zuckermarktes spielen können, ohne die europäische Landwirtschaft wesentlich zu beeinträchtigen.<br><br>Die EU ist seit Jahren Nettoimporteur von Zucker und auf zusätzliche Importe angewiesen, um die Nachfrage der Verbraucher und der zuckerverarbeitenden Lebensmittelindustrie zu decken. Die EU- Zuckerproduktion kann den Bedarf nicht ausreichend abdecken, weshalb jährlich bis zu 3,1 Millionen Tonnen Zucker importiert werden müssen. <strong>Zuckerlieferungen aus der Ukraine haben sich hierbei als wertvolle Ergänzung erwiesen,</strong> insbesondere angesichts der Unterversorgung in den Jahren 2022- 2023.<br><br>Eine vom IZZ beauftragte wissenschaftliche Studie von Prof. Stephan von Cramon-Taubadel (Universität Göttingen) und Oleg Nivievskyi (Freie Universität Berlin) hat bestätigt, dass die Auswirkungen von Zuckerimporten aus der Ukraine auf die europäische Landwirtschaft gering sind. Gleichzeitig wurde eine deutliche positive Wirkung auf die Versorgung der Zuckerverwender festgestellt. <strong>Die Studie zeigt, dass die Importe aus der Ukraine nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern auch notwendig sind, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Ernährungsindustrie zu erhalten.</strong><br><br>Trotz dieser positiven Effekte wurden 2024 sogenannte Sicherheitsregeln eingeführt, die die zollfreien Einfuhrmöglichkeiten für Zucker aus der Ukraine einschränken. Das geplante Update des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und der Ukraine bietet nun die Chance, diesen Fehler zu korrigieren. <strong>Ein freier Handel mit Weißzucker würde nicht nur die Versorgungssicherheit in der EU stärken, sondern auch die Ukraine in ihrer schwersten Krise unterstützen, indem sie einen stabilen Absatzmarkt für ihre landwirtschaftlichen Produkte erhält.</strong><br><br>„Wir fordern die Bundesregierung auf, sich im Rahmen der Verhandlungen auf EU-Ebene für eine vollständige Wiederherstellung des zollfreien Handels mit Weißzucker aus der Ukraine einzusetzen“, erklärt Karsten Daum, Sprecher des IZZ. „<strong>Dies ist eine Win-Win-Situation: </strong>Die EU sichert ihre Versorgung mit Zucker und unterstützt gleichzeitig die Ukraine bei der wirtschaftlichen Stabilisierung in schwierigen Zeiten.“<br><br>Die vollständige Studie <a href=\"https://www.izz-info.de/the-effects-of-sugar-imports/\" title=\"Study: The effects of sugar imports\">„The effects of sugar imports from Ukraine on markets and stakeholders in the EU“ </a>können Sie hier herunterladen.</p>",
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            "title": "Marktabschottung statt Sicherheitsnetz!",
            "summary": "Europaparlament will Zuckereinfuhren aus der Ukraine trotz Rekordpreisen in der EU massiv einschränken (15. März 2024) Das InfoZentrum Zuckerverwender (IZZ) kritisiert die Entscheidung des Europaparlaments (EP), bei den autonomen Handelsmaßnahmen für die Ukraine weitreichende Beschränkungen bei Zucker vorsehen zu wollen. „Die Entscheidung des Europaparlaments, den&hellip;",
            "content_html": "<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<h2>Europaparlament will Zuckereinfuhren aus der Ukraine trotz Rekordpreisen in der EU massiv einschränken</h2>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><strong>(15. März 2024)</strong> Das InfoZentrum Zuckerverwender (IZZ) kritisiert die Entscheidung des Europaparlaments (EP), bei den autonomen Handelsmaßnahmen für die Ukraine weitreichende Beschränkungen bei Zucker vorsehen zu wollen.</p>\n<p>„Die Entscheidung des Europaparlaments, den ukrainischen Zuckerabsatz in der EU massiv einschränken zu wollen, entbehrt jeglicher wirtschaftlicher Grundlage.“, resümiert Karsten Daum, Sprecher des IZZ. „In dem sogenannten Sicherheitsnetz sehen wir eine klare Marktabschottung des europäischen Zuckermarktes – trotz Rekordpreisen in der EU und sinkender Einfuhren aus Drittländern insgesamt“.</p>\n<figure class=\"post__image\"><img loading=\"lazy\"  src=\"https://www.izz-info.de/media/posts/41/sugar-chart.jpg\" alt=\"Sugar Chart\" width=\"2560\" height=\"1440\" sizes=\"100vw\" srcset=\"https://www.izz-info.de/media/posts/41/responsive/sugar-chart-xs.jpg 300w ,https://www.izz-info.de/media/posts/41/responsive/sugar-chart-sm.jpg 480w ,https://www.izz-info.de/media/posts/41/responsive/sugar-chart-md.jpg 768w ,https://www.izz-info.de/media/posts/41/responsive/sugar-chart-lg.jpg 1024w ,https://www.izz-info.de/media/posts/41/responsive/sugar-chart-xl.jpg 1360w ,https://www.izz-info.de/media/posts/41/responsive/sugar-chart-2xl.jpg 1600w\"></figure>\n<p>Das IZZ weist abermals darauf hin, dass der Zuckermarkt in der EU seit Jahren defizitär ist. Folglich ist die EU Nettoimporteur des Rohstoffs Zucker und damit dringend auf Einfuhren aus dem Ausland angewiesen. Dass Zuckereinfuhren dabei auch aus der Ukraine kommen können, sollte -zumal angesichts der viel beschworenen Solidarität mit der Ukraine- aus Sicht des IZZ selbstverständlich sein.</p>\n<p>In seiner Entscheidung folgte das EP auch nicht dem federführenden Handelsausschuss. Die Handelsexperten im Europaparlament hatten zuvor weiterreichende Forderungen aus den Reihen des Agrarsektors zurecht abgelehnt. Das IZZ hofft nun, dass sich im Trilogverfahren zumindest die Mitgliedstaaten und die Kommission dafür einsetzen, einen ausgewogenen Agrarhandel mit der Ukraine aufrechtzuerhalten.</p>\n</div>\n</div>\n</div>\n</div>\n</div>\n</div>",
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            "title": "IZZ fordert Fortsetzung der zollfreien Zuckereinfuhren aus der Ukraine",
            "summary": "(Bonn, 5. März 2024) Das InfoZentrum Zuckerverwender (IZZ) wendet sich gegen die drastischen Einschränkungen bei den Weißzuckereinfuhren aus der Ukraine, die jüngst vom Agrarausschuss des Europaparlament gefordert wurden. Aus Sicht des IZZ darf die Unterstützung der Ukraine und die Versorgung des europäischen Zuckermarktes nicht den&hellip;",
            "content_html": "<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><strong>(Bonn, 5. März 2024)</strong> Das InfoZentrum Zuckerverwender (IZZ) wendet sich gegen die drastischen Einschränkungen bei den Weißzuckereinfuhren aus der Ukraine, die jüngst vom Agrarausschuss des Europaparlament gefordert wurden. Aus Sicht des IZZ darf die Unterstützung der Ukraine und die Versorgung des europäischen Zuckermarktes nicht den Partikularinteresse der Zuckerindustrie untergeordnet werden.</p>\n<p>„Als das Verbände-Netzwerk der zuckerverarbeitenden Lebensmittelindustrie in Deutschland gibt es keinen sachlichen Grund, die zollfreie Einfuhr von Zucker aus der Ukraine einzuschränken“, erklärt Karsten Daum, Sprecher des IZZ. Im Wirtschaftsjahr 2022/2023 kamen aufgrund der neuen autonomen Handelsmaßnahmen 413.000 Tonnen Zucker aus der Ukraine. Mengen, die in der EU dringend benötigt wurden. Im gleichen Zeitraum kam es in der Europäischen Union zu einem massiven Anstieg der Zuckerpreise - trotz Zuckerimporte. Der Zuckerpreis in der EU stieg sogar auf ein neues Rekordniveau.</p>\n<p>Der Zuckerrübenanbau in Europa reicht längst nicht mehr aus, um europäische Verbraucher und Lebensmittelhersteller ausreichend zu versorgen. Auch im laufenden Wirtschaftsjahr zeichnet sich keine Benachteiligung der Landwirte durch Zuckerimporte aus Drittländern ab. Im Gegenteil: Die aktuelle Importstatistik der EU-Kommission für das laufende Wirtschaftsjahr 2023/2024 (also den Zeitraum 1. Oktober bis 18. Januar 2024) zeigt leichte Rückgänge bei den Gesamtimporten.</p>\n<h2>Weniger Einfuhren insgesamt, aber mehr Weißzucker aus der Ukraine</h2>\n<p>Die Importmengen von Zucker liegen in der EU bisher unter den Vorjahreswerten. Anders als im Vorjahr stammen jedoch 29 % aus der Ukraine. Dies deutet auf eine veränderte Verteilung der Importe, aber nicht auf einen schnellen Anstieg dieser hin. Weißzucker aus der Ukraine ersetzt demnach lediglich Rohrohrzucker aus anderen Drittländern. Der Agrarhandel bietet deshalb aus Sicht des IZZ keinen Anlass zur Kritik.</p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 2\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Das IZZ plädiert dafür, die Diskussion mit der Landwirtschaft ernst zu nehmen. Allerdings darf die Handelspolitik zur Unterstützung der Ukraine nicht durch unbegründete Forderungen aus dem Agrarsektor gestoppt werden. In diesem Sinne sprechen die Zuckerverwender sich gegen die Beschränkungen der Weißzuckerimporte aus der Ukraine aus und lehnen weitere Verschärfungen entschieden ab.</p>\n<p>Hinsichtlich der Diskussion im Europaparlament hält das IZZ die Einbeziehung früherer Jahre zur Ermittlung der durchschnittlichen Importströme für zu protektionistisch. Die Zuckerverwender halten den Vorschlag der EU-Kommission schon für einen „überzogenen Kompromiss“. Abgeordnete des Handelsausschuss des Europaparlaments fordert das IZZ nun auf, sich klar gegen weitere Beschränkungen der Zuckerimporte aus der Ukraine zu positionieren und entsprechend abzustimmen.</p>\n</div>\n</div>\n</div>\n</div>\n</div>\n</div>",
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            "title": "Unterstützung der Ukraine darf nicht vor Zucker halt machen",
            "summary": "(Bonn, 21.02.2024) Angesichts der Rekordpreise bei Weißzucker und des seit Jahren bestehenden strukturellen Zuckerdefizits in der Europäischen Union (EU) stoßen die Pläne der EU-Kommission, Weißzuckerimporte aus der Ukraine zu begrenzen, auf vollkommenes Unverständnis bei der zuckerverwendenden Ernährungswirtschaft. Das Infozentrum Zuckerverwender (IZZ) fordert daher das Europäische Parlament&hellip;",
            "content_html": "<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><strong>(</strong><span style=\"color: var(--text-primary-color); font-family: var(--editor-font-family); font-size: inherit; font-weight: var(--font-weight-normal);\"><strong>Bonn, 21.02.2024)</strong> </span>Angesichts der Rekordpreise bei Weißzucker und des seit Jahren bestehenden strukturellen Zuckerdefizits in der Europäischen Union (EU) stoßen die Pläne der EU-Kommission, Weißzuckerimporte aus der Ukraine zu begrenzen, auf vollkommenes Unverständnis bei der zuckerverwendenden Ernährungswirtschaft.</p>\n<p>Das Infozentrum Zuckerverwender (IZZ) fordert daher das Europäische Parlament und den Rat auf, die Pläne der EU-Kommission zurückzuweisen und auch im neuen jährlichen Handelsabkommen mit der Ukraine, Weißzuckereinfuhren zollfrei und unbegrenzt zuzulassen.</p>\n<p><br>„Die wirtschaftliche Unterstützung für die Ukraine darf nicht vor Zucker haltmachen. Beschränkungen von Weißzuckereinfuhren aus der Ukraine sind durch die Marktentwicklung in der EU nicht gerechtfertigt.“, sagt Karsten Daum, Sprecher des Infozentrums Zuckerverwender.</p>\n<p>Im vergangenen Jahr kletterten die durchschnittlichen Preise für Weißzucker in der EU -nach eigenen Zahlen der EU-Kommission- auf ein Rekordniveau von 857,-EUR pro Tonne (Ab-Werk). Im Jahresvergleich war dies ein Preisanstieg von rund 30 % - trotz Einfuhren aus der Ukraine. Gleichzeitig liegt der Marktpreis für Zucker in der EU heute deutlich höher als der Weltmarktpreis an den internationalen Warenterminbörsen.</p>\n<p>Nach dem Vorschlag der EU-Kommission sollen die Einfuhren von Weißzucker aus der Ukraine im Jahr 2025 auf zunächst etwa 140.000 Tonnen beschränkt werden. Zum Vergleich: Im Wirtschaftsjahr 2022/2023 erreichten etwa 413.000 Tonnen die Europäische Union. Aus Sicht des IZZ wäre eine Mengenbegrenzung bei Zucker in dem jährlich vereinbarten Handelsabkommen mit der Ukraine ein falsches Signal. „Aufgrund einer äußerst angespannten Marktsituation halfen die Zucker- importe aus der Ukraine den europäischen Zuckerverwendern, dringend benötigte Mengen in der EU zu decken“, so der IZZ-Experte. Seit Jahren deckt die heimische Zuckerproduktion nicht den eigenen europäischen Bedarf.</p>\n</div>\n</div>\n</div>",
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            "title": "Marktöffnungen beim Zucker für MERCOSUR und Australien sind wichtige Schritte zur Versorgungsstabilität der EU",
            "summary": "Die anhaltende Hochpreisphase beim Rohstoff Zucker weist darauf hin, dass die Zuckerversorgung in der EU noch immer äußerst angespannt ist. Aus Sicht des IZZ besteht daher die Notwendigkeit, dass die EU über Freihandelsabkommen die Beschaffungsquellen beim Zucker stärker diversifiziert. „Strukturell sind am Zuckermarkt wichtige Weichen&hellip;",
            "content_html": "<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Die anhaltende Hochpreisphase beim Rohstoff Zucker weist darauf hin, dass die Zuckerversorgung in der EU noch immer äußerst angespannt ist. Aus Sicht des IZZ besteht daher die Notwendigkeit, dass die EU über Freihandelsabkommen die Beschaffungsquellen beim Zucker stärker diversifiziert. „Strukturell sind am Zuckermarkt wichtige Weichen zu stellen. Dazu gehört ein zügiges Ratifizieren des MERCOSUR-Abkommens und ein guter Abschluss eines Freihandelsabkommens mit Australien“, so Karsten Daum, Sprecher des Infozentrums Zuckerverwender IZZ. Von Bedeutung sind dabei auch ein direkter Zugang zu Weißzucker und relevante Mengen, die die Lieferungen in die EU überhaupt wirtschaftlich machen. Als Beispiel einer wegweisenden Partnerschaft im Handel führt das IZZ das Abkommen zwischen Großbritannien und Australien an, welches im Mai in Kraft getreten ist.</p>\n<p>Anfang September erreichte bereits das erste Schiff mit australischem Zucker die britische Küste. 2024 können bereits bis zu 100.000 t Zucker aus Australien nach Großbritannien geliefert werden, danach wird sich die potenzielle Menge um 20.000 t jährlich erhöhen. Indes kann sich die EU in den Verhandlungen zu keinem Kompromiss bei der Marktöffnung für den Zuckerbereich durchringen. Aus Sicht des IZZ und der zuckerverarbeitenden Lebensmittelwirtschaft darf die EU diese Chance nicht verpassen.</p>\n</div>\n</div>\n</div>",
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            "title": "Solidarität mit der Ukraine leistet Abhilfe am EU-Zuckermarkt",
            "summary": "Neben Energie sind Nahrungsmittel Treiber der Inflation in Deutschland. Bei den hohen Zuckerpreisen könnte die EU-Kommission gegensteuern, indem sie Schutzzölle senkt und mehr Wettbewerb durch Einfuhren aus Drittländern zulässt. Dies war in den Jahren 2011 bis 2013 schon einmal der Fall, als die EU aufgrund&hellip;",
            "content_html": "<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Neben Energie sind Nahrungsmittel Treiber der Inflation in Deutschland. Bei den hohen Zuckerpreisen könnte die EU-Kommission gegensteuern, indem sie Schutzzölle senkt und mehr Wettbewerb durch Einfuhren aus Drittländern zulässt. Dies war in den Jahren 2011 bis 2013 schon einmal der Fall, als die EU aufgrund des starren Quotensystems nicht in der Lage war, den Markt zu versorgen. Im vergangenen Jahr zeigten sich erneut Engpässe am EU-Zuckermarkt. Ausdruck des Verfügbarkeitsrückgangs waren die höchsten Preise, die Zuckerverwender bisher stemmen mussten. Das Infozentrum Zuckerverwender forderte daher die Politik auf, mit Marktmaßnahmen gegenzusteuern.</p>\n<p>Zwar sah die EU-Kommission bisher von Marktmaßnahmen ab, doch konnte 2022 ein größerer Versorgungsengpass durch die neugeschaffene Möglichkeit zollfreier Importe aus der Ukraine abgewendet werden: Nach Schätzungen des IZZ wurden seit Oktober 2022 über 400.000 Tonnen Zucker aus der Ukraine in die EU zollfrei importiert. „Die Solidarität mit der Ukraine war ein Glück für die Versorgungslage des europäischen Zuckermarktes“, erklärt IZZ-Sprecher Karsten Daum. Das IZZ fordert daher den Marktzugang zum östlichen Nachbarn auch aus diesem Aspekt heraus fortbestehen zu lassen. „Zwar konnte der Zucker aus der Ukraine Versorgungslücken vermeiden, jedoch geriet der extreme Preis zu keinem Zeitpunkt und in keinem EU-Mitgliedstaat unter Druck. Das zeigt einmal mehr, wie knapp die Verfügbarkeit beim Rohstoff Zucker ist.“ Langfristig sieht das IZZ die Notwendigkeit, die Versorgung der EU auf breitere Füße zu stellen, besonders durch das Abschließen von Handelsabkommen. Nur so kann mehr Wettbewerb am Zuckermarkt entstehen.</p>\n</div>\n</div>\n</div>\n</div>",
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            "title": "Rekordniveau beim Zuckerpreis belastet weiterhin Lebensmittelbetriebe stark",
            "summary": "Vielerorts in den ländlichen Regionen der EU ist die diesjährige Ernte von Zuckerrüben gestartet. Doch trotz besserer Ernteaussichten als im Jahr 2022 wird die EU auch in diesem Jahr nicht in der Lage sein, ihren Bedarf an Zucker aus heimischer Erzeugung vollständig zu decken. Die&hellip;",
            "content_html": "<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Vielerorts in den ländlichen Regionen der EU ist die diesjährige Ernte von Zuckerrüben gestartet. Doch trotz besserer Ernteaussichten als im Jahr 2022 wird die EU auch in diesem Jahr nicht in der Lage sein, ihren Bedarf an Zucker aus heimischer Erzeugung vollständig zu decken.</p>\n<p>Die Stimmung der zuckerverwendenden Wirtschaftszweige ist daher äußerst angespannt. Denn aufgrund der anhaltenden Knappheit des Rohstoffs Zucker sind die Zuckerpreise in der EU auf ein Allzeithoch geklettert. Zur Jahresmitte 2023 lag das durchschnittliche Preisniveau auf dem europäischen Zuckermarkt über 90 % höher als im Mittel der vergangenen drei Jahre. „In der EU ist Zucker knapp und Wettbewerb von außen lässt die protektionistische Politik der Europäischen Union nicht zu“, erklärt Karsten Daum, Sprecher des Infozentrums Zuckerverwender (IZZ).</p>\n<p>Die überhöhten Zuckerpreise in der EU kommen zu den vielen weiteren Kostentreibern hinzu, die aktuell die zuckerverwendenden Betriebe belasten. Die deutlich höheren EU-Preise führen zudem zu einer Verzerrung bei der internationalen Wettbewerbsfähigkeit exportorientierter Betriebe. Denn Zuckerverwender im nicht-europäischen Ausland, die sich mit Zucker vom Weltmarkt eindecken können, zahlen deutlich weniger und erhalten so einen Wettbewerbsvorteil.</p>\n<p>Zudem verhält sich der Preisanstieg am europäischen Zuckermarkt im zurückliegenden Jahr konträr zu der Entwicklung vieler anderer Agrarprodukte, deren Preise gegenüber den Spitzen im Vorjahr teilweise wieder gefallen sind.</p>\n<p>Aus Sicht des IZZ ist die angespannte Lage am Zuckermarkt „hausgemacht“. Jahrelang haben die Unternehmen der europäischen Zuckerindustrie ihre Produktion unter dem europäischen Bedarf gehalten und auch jetzt noch rechnet die EU-Kommission mit nur einem leichten Anstieg der Zuckerrübenerzeugung. Gleichzeitig werden Länder und Regionen, aus denen Zucker in die EU kommen könnte, durch hohe Schutzzölle und Einfuhrbeschränkungen daran gehindert, in ausreichendem Maße signifikante Mengen in die EU zu liefern.</p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 2\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Stattdessen darf die europäische Zuckerindustrie den in der EU ohnehin knappen Zucker frei auf den Weltmarkt verschiffen. Dies war auch im letzten Jahr der Fall, als viele zuckerverwendende Betriebe nicht wussten, wie sie die Preisaufschläge verkraften sollten. Im Wirtschaftsjahr 2022/2023 waren dies nach Schätzungen der EU-Kommission über 520.000 Tonnen. Im kommenden Jahr geht sie von weit größeren Mengen aus und das, obwohl Mengen knapp sind und die EU auch im Wirtschaftsjahr 2023/2024 Nettoimporteur von Zucker bleiben wird. Das IZZ erkennt darin eine widersprüchliche Haltung zum Außenhandel. „Freie Exporte von Zucker und streng restriktive Einfuhren zeigen, dass die EU einseitig die Interessen der europäischen Zuckerindustrie im Blick hat“, so der IZZ-Experte.</p>\n</div>\n</div>\n</div>\n</div>\n</div>\n</div>",
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            "date_published": "2023-09-29T10:10:45+02:00",
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            "title": "Verpasste Chance",
            "summary": "Zuckerverwender kritisieren MERCOSUR-Abkommen – Begriff „Freihandelszone“ äußerst geschmeichelt (Bonn, 12.07.2019) Aus Sicht des Infozentrums Zuckerverwender (IZZ) ist eine wichtige Chance vergeben worden, die sichere Versorgung des europäischen Zuckermarktes langfristig auf breitere Füße zu stellen. „Das Freihandelsabkommen mit MERCOSUR hätte die Chance geboten, dass sich die&hellip;",
            "content_html": "<h1 id=\"zuckerverwender-kritisieren-mercosur-abkommen--begriff-freihandelszone-äußerst-geschmeichelt\">Zuckerverwender kritisieren MERCOSUR-Abkommen – Begriff „Freihandelszone“ äußerst geschmeichelt</h1>\n<p><strong>(Bonn, 12.07.2019)</strong> Aus Sicht des Infozentrums Zuckerverwender (IZZ) ist eine wichtige Chance vergeben worden, die sichere Versorgung des europäischen Zuckermarktes langfristig auf breitere Füße zu stellen.</p><p>„Das Freihandelsabkommen mit MERCOSUR hätte die Chance geboten, dass sich die EU zuverlässige Importmöglichkeiten für Zucker offenhält“, sagt Karsten Daum, Sprecher des IZZ. Denn extreme klimatische Bedingungen wie etwa im Dürrejahr 2018 können sich künftig häufiger ergeben. Daher hält das IZZ es für wahrscheinlich, dass in Zukunft auch die EU wieder phasenweise auf Einfuhren aus übersee angewiesen sein wird. Stattdessen wurde Brasilien nur ein geringes zollfreies Zuckerkontingent von gerade einmal 180.000 t zugestanden. „Gemessen am europäischen Eigenbedarf für Lebensmittelzwecke sind dies gerade einmal ein Prozent“, erläutert Daum.</p><p>Das IZZ fordert, mindestens ein 0-Zoll-Kontingent in Höhe des alten bestehenden WTO-Kontingentes für Brasilien in Höhe von 334.000 t zu gewähren und darüber hinaus auch Direktimporte von Weißzucker zuzulassen. Aktuell sollen nur Rohzuckerimporte eingeführt werden dürfen, worauf dann die Zuckerindustrie selbst den Zugriff hat. Damit bleiben europäische Zuckerverwender auf die gleichen Anbieter angewiesen wie zuvor.\nAuch wenn bei ausreichender EU-Produktion die Erstpräferenz der europäischen Zuckerverwender stets bei Zucker aus heimischen Quellen liegt, würden sie von leichteren Einfuhrmöglichkeiten profitieren. Denn agrarpolitische Relikte, wie die hohen EU-Schutzzölle im Bereich Zucker, aus dem alten strengen Regime der europäischen Zuckermarktordnung gefährden im Extremfall eine zuverlässige und wirtschaftlich vertretbare Versorgung mit Zucker.</p><p>Gerade im Falle Brasiliens, dem als weltweit größter Exporteur von Zucker nur eine äußerst kleine Zuckermenge zugesprochen wurde, zeigt sich aber, dass die europäische Seite deutliche Schutzmauern im Agrarhandel aufrechterhält. Aus Sicht des IZZ ist der Begriff „Freihandelszone“ für das MERCOSUR-Abkommen daher äußerst geschmeichelt.</p><p>Auch Paraguay erhält eine kleine Menge von 10.000 t. In der Vergangenheit verteuerten die hohen europäischen Zollsätze etwa die Einfuhren von Bio- Rohrohrzucker, den das kleine Land nur schwer in der EU platzieren konnte.</p><p>Ein weiteres Manko des MERCOSUR-Abkommens sehen die Zuckerverwender in den neuen Herkunftsregelungen. Setzen Süßwaren- oder Konfitüre-Hersteller Zucker aus bspw. afrikanischen Entwicklungsländern (Least-Developed-Countries) ein – und sei es auch, weil sie keinen europäischen Zucker mehr bekommen – erhalten sie keinen präferenziellen Zugang zum brasilianischen oder argentinischen Markt. Wertschöpfung in der EU oder innovative Produktideen zählen nicht, nur die Zutat „EU-Zucker“. Besonders gegenüber Entwicklungsländern hält das IZZ diese Herkunftsregelung nicht für fair. Statt der Ernährungsindustrie gute Absatzmöglichkeiten zu eröffnen, setzt die EU auf den Schutz der landwirtschaftlichen Urproduktion und das, obwohl die europäische Zuckerindustrie längst zu den wettbewerbsfähigsten der Welt gehört.</p>",
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