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Auf einen Blick

POSITIONEN DES IZZ ZUR REFORM DER ZUCKERMARKTORDNUNG 2015

NEUORDNUNG DES EU-ZUCKERMARKTS

Die zuckerverarbeitende Lebensmittelwirtschaft in Deutschland tritt für eine wettbewerbs- und zukunftsorientierte Neuordnung des Europäischen Zuckermarktes ein.

ERHALT DER ZUCKERERZEUGUNG IN DER EU

Zuckererzeugung in der EU und adäquater EU-Außenschutz sind notwendig. Der von der Politik gewollte Schutz sollte aber allein den Rübenerzeugern zu Gute kommen.

AUFGABE DES QUOTENSYSTEMS

Das Quotensystem für Zucker wird mit der gerade vereinbarten Reform der Europäischen Argrarpolitik im 2017 aufgegeben werden. Das ist zwei Jahre zu spät.

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Donnerstag
Jan242013

Verfehlte Zuckerpolitik: Europaparlament muss gegensteuern

(Bonn, 24.01.2013) Die Zuckerverwender lehnen das gestrige Votum des Agrarausschusses des Europäischen Parlamentes entschieden ab, die Zuckerquote bis zum Jahr 2020 zu verlängern. „Die Verlängerung der Marktordnung für Zucker ist eine Verlängerung des Mangels und der Zuteilungswirtschaft. Die Zuckerquote muss so zügig wie möglich abgeschafft werden. Der überhöhte Importzoll muss ebenfalls dauerhaft gesenkt werden. Nur dadurch entsteht mehr Wettbewerb“, fordert Karsten Daum, Sprecher des Infozentrum Zuckerverwender IZZ in Bonn.

Nach Ansicht des IZZ hat der Agrarausschuss des Europäischen Parlamentes nicht die gesamte Wertschöpfungskette im Blick. „Wir benötigen nun eine breite Diskussion im Europaparlament zur Unterstützung des Kommissionsvorschlags, der eine Abschaffung der Zuckerquote zum Jahr 2015 vorsieht. Die zuckerverwendende Lebensmittelindustrie benötigt kein planwirtschaftliches Quotensystem, sondern mehr Wettbewerb und Versorgungssicherheit am Zuckermarkt“, betont Karsten Daum.