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Auf einen Blick

POSITIONEN DES IZZ ZUR REFORM DER ZUCKERMARKTORDNUNG 2015

NEUORDNUNG DES EU-ZUCKERMARKTS

Die zuckerverarbeitende Lebensmittelwirtschaft in Deutschland tritt für eine wettbewerbs- und zukunftsorientierte Neuordnung des Europäischen Zuckermarktes ein.

ERHALT DER ZUCKERERZEUGUNG IN DER EU

Zuckererzeugung in der EU und adäquater EU-Außenschutz sind notwendig. Der von der Politik gewollte Schutz sollte aber allein den Rübenerzeugern zu Gute kommen.

AUFGABE DES QUOTENSYSTEMS

Das Quotensystem für Zucker wird mit der gerade vereinbarten Reform der Europäischen Argrarpolitik im 2017 aufgegeben werden. Das ist zwei Jahre zu spät.

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Dienstag
Jan082013

Preistreiber Zuckerquote

Die Zuckerquote ist heute ein Hemmschuh für die Versorgungssicherheit der verarbeitenden Industrie, mit einer Verteuerung von mehr als 50 % seit Sommer 2011 ein Inflationsfaktor für den Verbraucher. Auch der Verbraucher wird von den Auswirkungen nicht verschont. Haushaltszucker wurde in den deutschen Supermärkten im Herbst 2011 um rund 23 % teurer.

Die Zuckerquote hält den Preis künstlich hoch. Zu einem Preisniveau des europäischen Referenzpreises von 404,- €/t wären die europäischen Zuckerrübenanbauer noch gesichert. Tatsächlich verzerrt die Quote die Preise künstlich nach oben. Die Zuckerverwender zahlen so wesentlich höhere Zuckerpreise als ihre Konkurrenz am Weltmarkt. Damit verlieren die europäischen Zuckerverwender an internationaler Wettbewerbsfähigkeit. In der Verarbeitungsindustrie liegt jedoch die maßgebliche Wertschöpfung in Deutschland und der EU. Die Zuckerquote ist auch aus diesem Grund nicht länger zu rechtfertigen. Die Politik muss schnellstmöglich den Übergang von einem planwirtschaftlichen zu einem wettbewerbsorientierten Zuckermarkt gestalten.

« Die Zuckerquote ist der Hemmschuh für Versorgungssicherheit und Wachstum, begünstigt einseitig die Zuckerlieferanten und vernachlässigt die Interessen der Zuckerverwender. | Main | Die Zuckerquote passt nicht länger in die Zeit »